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Gute Prompts sind selten Zufall

  • 6. März
  • 2 Min. Lesezeit

Warum ich regelmässig in die Prompt-Datenbank von AInauten schaue

Wer mit KI arbeitet, kennt das Gefühl:

Man hat eine Idee. Man weiss ungefähr, was man erreichen möchte. Aber der richtige Prompt will einfach nicht entstehen.

Oder anders gesagt: Die Idee ist gut – der Prompt noch nicht.

Genau hier hilft mir eine Ressource, die ich immer wieder nutze: https://prompts.ainauten.com

Die Prompt-Datenbank von AInauten ist für mich weniger eine Sammlung fertiger Lösungen – sondern vielmehr ein Ideenraum.


Prompts sind Denkwerkzeuge

Viele Menschen unterschätzen, was ein guter Prompt eigentlich ist.

Ein Prompt ist nicht einfach eine Frage.

Ein guter Prompt ist:

  • eine klare Struktur

  • eine definierte Rolle

  • ein konkretes Ziel

  • ein gewünschtes Format

  • und oft auch ein Denkmodell

Das bedeutet: Ein guter Prompt hilft nicht nur der KI zu verstehen, was wir wollen.

Er hilft auch uns selbst, klarer zu denken.


Inspiration statt Copy-Paste

Was ich an der Prompt-Datenbank besonders schätze:

Ich nutze sie selten, um einen Prompt 1:1 zu übernehmen.

Ich nutze sie eher, um zu sehen:

  • Welche Struktur funktioniert?

  • Welche Rollen werden definiert?

  • Welche Denkweise steckt dahinter?

  • Welche Aufgaben lassen sich überhaupt mit KI lösen?

Oft entsteht dabei eine ganz andere Idee als ursprünglich geplant.


Machbarkeit testen

Ein weiterer Grund, warum ich regelmässig in solche Sammlungen schaue:

Sie helfen dabei, Ideen zu prüfen.

Bevor ich viel Zeit in einen neuen Ansatz investiere, frage ich mich:

Ist das überhaupt eine Aufgabe, die sich sinnvoll mit KI lösen lässt?

Ein Blick in bestehende Prompts kann schnell zeigen:

  • ob ähnliche Aufgaben bereits funktionieren

  • welche Herangehensweise sinnvoll ist

  • wo Grenzen liegen

Das spart Zeit – und manchmal auch Frustration.


Gute Prompt-Bibliotheken sind Lernräume

Gerade für Menschen, die beginnen mit KI zu arbeiten, sind solche Sammlungen extrem hilfreich.

Nicht weil sie alles lösen.

Sondern weil sie zeigen:

  • wie andere denken

  • wie Aufgaben strukturiert werden

  • wie man KI sinnvoll einbindet

Das ist letztlich nichts anderes als Best Practice Lernen.


Der nächste Schritt: eigene Prompt-Sammlungen

In vielen Organisationen passiert gerade etwas Spannendes.

Teams beginnen, eigene Prompt-Bibliotheken aufzubauen.

Zum Beispiel für:

  • E-Mail-Antworten

  • Protokolle

  • Projektzusammenfassungen

  • Angebotsentwürfe

  • Analyse-Aufgaben

Damit wird aus einzelnen Experimenten langsam organisiertes Wissen.


Fazit

Die Qualität der KI-Arbeit hängt selten vom Modell ab.

Sie hängt meist vom Prompt ab.

Und gute Prompts entstehen selten im luftleeren Raum.

Man lernt sie durch:

  • ausprobieren

  • vergleichen

  • weiterentwickeln

  • und durch Inspiration von anderen

Die Prompt-Datenbank von AInauten ist dafür ein guter Ort.


Kleine Reflexionsfrage zum Schluss

Habt ihr in euren Teams bereits eine eigene Prompt-Sammlung aufgebaut?

Oder entsteht Wissen aktuell noch zufällig in einzelnen Chats?

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